Austritt aus der Pensionskasse SBV

Tritt der Versicherte ein neues Arbeitsverhältnis an und dadurch einer neuen Vorsorgeeinrichtung bei, überweist die Pensionskasse SBV die Austrittsleistung an die neue Vorsorgeeinrichtung. Falls der Versicherte in keine solche eintritt, ist die Austrittsleistung zu überweisen an eine:

  • Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft zur Errichtung einer Freizügigkeitspolice oder
  •  eine Freizügigkeitsstiftung bei einer Bank zur Errichtung eines Freizügigkeitskontos.

Erhält die Pensionskasse SBV keine diesbezügliche schriftliche Mitteilung, so überweist sie frühestens sechs Monate, spätestens zwei Jahre nach dem Freizügigkeitsfall die Austrittsleistung samt Zins der Auffangeinrichtung (Art. 60 BVG).

Der Arbeitgeber ist bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses verpflichtet, der Pensionskasse SBV die entsprechende Austrittsmeldung zuzusenden.
> Austrittsmeldung Pensionskasse SBV


 

Ein Versicherter kann die Auszahlung der Austrittsleistung verlangen, wenn

  •  er die Schweiz endgültig verlässt, vorbehalten bleibt Artikel 25f FZG;  
  •  er eine selbständige Erwerbstätigkeit aufnimmt und der obligatorischen beruflichen Vorsorge nicht mehr untersteht,
  • oder die Austrittsleistung weniger als sein persönlicher Jahresbeitrag beträgt.

Vorbehalten bleiben Änderungen im Staatsvertrag.

An verheiratete Anspruchsberechtigte ist die Auszahlung nur zulässig, wenn der Ehegatte schriftlich zustimmt. Die Pensionskasse SBV kann entsprechende Nachweise verlangen.